Kündigungsfrist-Rechner – wann muss die Kündigung raus?
„Zugehen" heißt: beim Anbieter ankommen – nicht abschicken! Plane für den Postweg mindestens 3–4 Werktage Puffer ein.
Die häufigste Ursache für ungewollte Vertragsverlängerungen ist nicht das Vergessen der Kündigung – es ist das zu späte Abschicken. Dieser Rechner beugt genau dem vor: Du gibst dein Vertrags- oder Laufzeitende und die Kündigungsfrist aus deinem Vertrag ein, und er nennt dir den letzten Tag, an dem die Kündigung beim Anbieter eingegangen sein muss – plus einen empfohlenen Absendetag mit Postpuffer. Der entscheidende Punkt, den viele übersehen: Rechtlich zählt der Zugang beim Anbieter, nicht dein Poststempel. Ein Brief braucht in Deutschland üblicherweise ein bis drei Werktage, kann sich aber verzögern – deshalb rechnet der Rechner vier Werktage Sicherheitspuffer ein. Mit dem Kalender-Button legst du dir die Absende-Erinnerung direkt in deinen Kalender, eine Woche vor Fristablauf. Die passende Vorlage für dein Kündigungsschreiben findest du gleich hier auf der Seite verlinkt – und weitere praktische Rechner für Alltag und Finanzen auf unserer Schwesterseite awa-rechner.de.
Häufige Fragen
Zählt das Absendedatum oder der Zugang der Kündigung?
Der Zugang beim Anbieter (§ 130 BGB). Der Poststempel hilft dir nur als Indiz – entscheidend ist, wann das Schreiben im Machtbereich des Empfängers ankommt.
Wie lange ist ein Brief unterwegs?
Regelläufe liegen bei 1–3 Werktagen, garantiert ist das aber nicht. Für fristkritische Kündigungen: Einwurf-Einschreiben plus mindestens 3–4 Werktage Puffer.
Was, wenn ich die Frist verpasst habe?
Dann verlängert sich der Vertrag – aber bei den meisten Verträgen (Telko, Fitness, Abos mit Neuvertrag ab 2022) nur noch mit monatlicher Kündbarkeit. Kündige trotzdem sofort zum nächstmöglichen Zeitpunkt.